Adresse: Gustav Meyer Allee 1
13355 Berlin
Art: Quartiersentwicklung
Baubeginn: 2022
Fläche: 65.300 qm

Quartier am HumboldthainBerlin

Am Humboldthain in Berlin-Mitte entsteht in den nächsten Jahren ein gewerblich geprägtes, lebendiges und urbanes Quartier auf einer Fläche von neun Fußballfeldern.Die Öffentlichkeit wird hierbei aktiv am Verfahren beteiligt, um gemeinsame Ansätze dafür zu entwickeln, was auf der großen Fläche einmal entstehen wird.

Unser Ziel ist es, die städtebauliche Situation zu überprüfen und die Qualität der Flächen zu nutzen, um ein belebtes urbanes Quartier zu entwickeln. Die genaue Nutzung und Ausgestaltung der Flächen ist jedoch noch offen.Vorstellbar ist eine aus den Potenzialen der Lage und des Grundstücks abgeleitete Entwicklung und bauliche Veränderung zu einem neuen Stadtquartier mitten im Brunnenviertel. Grundsätzlich sind gewerbliche Nutzungen mit enger Anbindung an die Wissenschaft und Zukunftsbranchen möglich. Auch die Öffnung für weitere Nutzungen ist denkbar.

Zudem sollte der Bezug zum Volkspark Humboldthain stärker herausgearbeitet werden. Dabei wird es um die Frage gehen, wie das künftige Quartier mit dem Volkspark Humboldthain sinnvoll korrespondiert.

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Lage

Geschichte

Das Quartier am Humboldthain - Ein Teil Berliner Industriegeschichte

Das Quartier Am Humboldthain liegt auf dem ehemaligen Werksgelände der Allgemeinen Electrizitäts-Gesellschaft (AEG) am Humboldthain. Hiervon zeugen die denkmalgeschützten backsteinernen Industriebauten, die an das Grundstück angrenzen und in denen sich heute unter anderem Räumlichkeiten der TU Berlin und des Fraunhofer Instituts befinden.

Die AEG produzierte am Standort ab 1895 Elektromotoren und andere elektronische Produkte. 1983 schloss die AEG den Standort und die östlichen Gebäude wurden abgerissen, auf der westlichen Seite entstand der Technologie-Park Humboldthain (TPH). Auf der östlichen Seite errichtete Nixdorf einen Produktionsstandort und verblieb dort bis Anfang der 90er Jahre. Aus dieser Zeit stammt auch das heutige Bestandsgebäude, in dem sich das Dienstleistungszentrum der Berliner Sparkasse befindet.

Galerie

Der Prozess

Die offene Projektentwicklung

Im Rahmen unseres „Werkstattverfahrens“ führen wir mehrere moderierte Fach- und Bürgerrunden durch, in denen wir ergebnisoffen und im Dialog mit den Interessengruppen ein gemeinsames Nutzungskonzept entwickeln werden, das den Ausgleich verschiedenster Interessen sucht und für das Quartier und seine Menschen ökologisch, sozial und ökonomisch zukunftsfähig ist.

Für die Entwicklung eines urbanen und lebenswerten Quartiers ist es uns wichtig, Lösungen nicht vorwegzunehmen, sondern den Dialog ergebnisoffen zu gestalten. Im Werkstattverfahren werden in verschiedenen Fach- und Bürgerrunden belastbare inhaltliche Grundlagen für die Quartiersentwicklung erarbeitet.

In der Diskussion werden durch Ansprache auf unterschiedlichen Ebenen die Aktivierung von speziellem Wissen und Ideen ermöglicht. Das Wissen kommt dabei zum einen von anerkannten Experten, zum anderen reflektiert es die Alltagserfahrungen der Menschen vor Ort.

News
zum qah

Mit einem weiteren Ankauf auf dem ehemaligen AEG-Gelände nahe der Brunnenstraße konnten wir uns insgesamt über 120.000 Quadratmeter Bürofläche im Zentrum Berlins sichern. In der Ende des abgelaufenen Jahres erfolgten Transaktion erwarb die Investmentgesellschaft den zweiten Gebäudeteil in der Gustav-Meyer-Allee 3 mit rund 60.000 Quadratmetern Mietfläche sowie einem Parkhaus mit 1.640 Stellplätzen. Möglich wurde der …

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